Fotoclub Schongau e. V.

Tipps und Tricks


 

An dieser Stelle sollen an alle Hobbyfotografen gesammelte "Weisheiten" weiter gegeben werden, damit man noch mehr Spaß am Hobby hat.

 

PORTRAITFOTOGRAFIE


Bei Portraits ist eine natürliche, differenzierte Wiedergabe der Hauttöne entscheidend für die Bildwirkung.
Der Weißabgleich (besonders bei digitalen Kameras) kann je nach Einstellung und Aufnahmelicht die Wiedergabe der Hauttöne positiv oder negativ beeinflussen. Mit einem Gelbfilter lassen sich die Hauttöne heller und reiner wiedergeben. Ein Orangefilter kann vor allem bei Kunstlicht eine glatte Hautwiedergabe bewirken. Ein Rotfilter unterdrückt Sommersprossen und Hautrötungen.
Speziell bei digitalen SLR's:
Mit aufgesetztem Gelbfilter könnte man versuchsweise eine Aufnahme machen und diese für den manuellen Weißabgleich verwenden. So gelingt der gewünschte Effekt fast ohne Fehlfarben. Restarbeiten können am PC erledigt werden. Beim Orangefilter und vor allem beim Rotfilter wird das nicht gelingen, so dass diese Filter nur bei späterem Konvertieren in schwarzweiß geeignet sind.

Ein Merkmal professioneller Portraitaufnahmen ist die scharfe Wiedergabe des Gesichts vor einem unscharf abgebildeten Hintergrund. Dies erreicht man durch eine ziemlich offene Blende (also Blende 2,8 o. ähnl.), eine relativ lange Brennweite (etwa 135 mm) und eine kurze Aufnahmedistanz zum Portraitierten. Eine Kontrolle über die Arbeitsblende ist das beste Mittel zur Beurteilung der Schärfentiefe.

Geblitzte Portraits mit offener Blende lassen sich am besten mit der Kurzzeitsynchronisation realisieren, weil sie kürzere Verschlusszeiten als die Synchronzeit steuern kann.

 

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